Ers­te grie­chi­sche Frag­men­te aus den Nag-Ham­ma­di-Schrif­ten unter den Oxy­r­hyn­chus-Papy­ri gefun­den

Über­ra­schen­de Neu­ig­kei­ten kamen ges­tern von der jähr­li­chen Kon­fe­renz der Socie­ty of Bibli­cal Lite­ra­tu­re (SBL) in Bos­ton, Mas­sa­chus­setts, die vom 18. Novem­ber 2017 – 21. Novem­ber 2017 abge­hal­ten wur­de. In die­ser Kon­fe­renz ver­kün­de­ten Geoff Smith and Brent Land­au – bei­des Pro­fes­so­ren am Depart­ment of Reli­gious Stu­dies an der Uni­ver­si­ty of Texas in Aus­tin, USA – den erst­ma­li­gen Fun­de von grie­chi­schen Text­frag­men­ten aus der Ers­ten Apo­ka­lyp­se des Jako­bus, in den Oxy­r­hyn­chus Papy­ri. Das Ers­te Apo­ka­lyp­se des Jako­bus ist eine kop­ti­scher Text, den es in einer als eine recht gut erhal­te­nen Fas­sung im Codex Tcha­cos und eine stär­ker beschä­dig­ten Fas­sung unter den Nag-Ham­ma­di-Schrif­ten (NHC V,3). Bei bei­den geht es vor allem um das per­sön­li­che Schick­sal des Apos­tels Jako­bus, der Älte­re, und die Bewäl­ti­gung des Lei­dens. Eini­ge Gelehr­te sind nach die­sem Fund der Ansicht, dass der kop­ti­sche Text über die Ers­te Apo­ka­lyp­se des Jako­bus ursprüng­lich aus dem Grie­chi­schen über­setzt wor­den sein. Aller­dings fin­den sich kei­ne wei­te­re Anzei­chen oder Indi­zi­en durch wei­te­re Text­frag­men­te, die die­se Annah­me unter­stüt­zen.

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