Über­res­te eines 2200 Jah­re alten Tem­pels der Idu­mä­er durch moder­ne Flug­droh­ne ent­deckt

Die Werk­zeu­ge, mit denen die Archäo­lo­gen auf der Suche nach neu­en Schät­zen sind, wer­den immer viel­fäl­ti­ger. Wäh­rend man neben der klas­si­schen Aus­stat­tung wie Fackel, Pickel oder Eimer ver­wen­det, schrei­tet die moder­ne Tech­nik seit eini­gen Jah­ren auch auf dem Gebiet der Archäo­lo­gie vor­an. Mit Radar, Lidar, CAT-Scans (Com­pu­ter­to­mo­gra­phie durch Scan­ning mit­tels Röng­ten­strah­len) oder klas­si­sche Luft­auf­nah­men haben die heu­ti­gen Archäo­lo­gen bes­se­re Mög­lich­kei­ten, neue Erkun­dungs­mög­lich­kei­ten aus­zu­pro­bie­ren und dabei bis­her, unbe­kann­te archäo­lo­gi­schen Stru­ku­ten und Tem­pel­an­la­gen zu ent­de­cken. In einem aktu­el­len Fall in Isra­el wur­den auf Luft­auf­nah­men, die von einer Flug­droh­ne gemacht wor­den sind, die Grund­mau­ern eines fast 2200 Jah­re alten Tem­pels der Idu­mä­er ent­deckt.

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Aus­rich­tung von anti­ken Häu­sern der Israe­li­ten wäh­rend der Eisen­zeit

Avra­ham Faust, Pro­fess­sor für Archäo­lo­gie an der Bar-Ilan Uni­ver­si­ty in Tel Aviv (Isra­el), stell­te fol­gen­des Mus­ter fest: vie­le der Häu­ser und Wohn­bau­ten, die von den Israe­li­ten wäh­rend der Eisen­zeit in Isra­el und Judäa erbaut wor­den sind, wei­sen einen domi­nan­te Aus­rich­tung gegen Osten aus. Gibt es ein Grund für die­se auf­fäl­li­ge Bau­wei­se?

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Mensch­li­che Ske­let­te in der Nähe der Qum­ran-Höh­len ent­deckt

Ins­ge­samt 33 mensch­li­che Ske­let­te, die im Boden ver­gra­ben waren, wur­den kürz­lich unweit den Qum­ran-Höh­len ent­deckt. In den Qum­ran-Höh­len auf der Aus­gra­bungs­stät­te Khir­bet Qum­ran im West­jor­dan­land wur­den zwi­schen 1947 bis 1956 in 11 ver­schie­de­nen Höh­len etwa 850 Schrift­rol­len (die so genann­ten Schrift­rol­len vom Toten Meer; auch: Qum­r­an­schrif­ten oder Qum­r­an­schrift­rol­len) aus dem anti­ken Juden­tum ent­deckt, die von min­des­tens 500 ver­schie­de­nen Schrei­bern zwi­schen 250 v. Chr. und 40 n. Chr. beschrif­tet wor­den sind. Dar­un­ter sind etwa 200 Tex­te des spä­te­ren Tanach, der bis­lang ältes­ten bekann­ten Bibel­hand­schrif­ten. Stan­den die nun gefun­de­nen Ske­let­te in einer Ver­bin­dung zu den Qum­r­an­schrif­ten und kann dadurch ein 2000 Jah­re altes Rät­sel gelöst wer­den, der die Ver­fas­ser der Qum­r­an­schrif­ten waren?

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