1300 hebräi­sche Manu­skrip­te nun online

Die Bri­tish Libra­ry hat vor kur­zem ihre ers­te zwei­spra­chi­ge Web­sei­te gestar­tet, die einen frei­en Zugriff auf eine umfang­rei­che Samm­lung hebräi­scher Manu­skrip­te hat.
Der dar­in ent­hal­te­ne Polon­sky Foun­da­ti­on Cata­lo­gue of Digi­ti­sed Hebrew Manu­scripts umfasst 1300 Schrif­ten, Codi­ces und Char­tas in digi­ta­li­sier­ter Form.

Wei­ter­le­sen

Ver­bor­ge­ne, anti­ke Tex­te aus Palim­pses­ten des Mount Sinai offen­ba­ren ihren Inhalt

Anti­ke Tex­te aus dem Katha­ri­nen­klos­ter auf dem Mount Sinai in Ägyp­ten, die bis­her als ver­bor­ge­ne Tex­te auf Palim­pses­ten ver­steckt waren und mit moder­ner Tech­nik wie­der her­ge­stellt wor­den sind, wer­den in kom­men­der Woche auf einer inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz in Athen vor­ge­stellt.

Wei­ter­le­sen

Ver­lo­re­ner Text im Codex Bezae wie­der­ent­deckt

Auf der jähr­li­chen Kon­fe­renz der Socie­ty of Bibli­cal Lite­ra­tu­re (SBL) in Bos­ton, Mas­sa­chus­setts der ver­gan­ge­nen Tage prä­sen­tier­te Eli­jah Hix­son, Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­ty of Edin­burgh, die Ent­de­ckung eines ver­lo­re­nen Text im Codex Bezae vor und zeig­te außer­dem, wie der ver­lo­re­ne Tex­tes wie­der­her­ge­stellt wer­den konn­te.

Wei­ter­le­sen

Mensch­li­che Ske­let­te in der Nähe der Qum­ran-Höh­len ent­deckt

Ins­ge­samt 33 mensch­li­che Ske­let­te, die im Boden ver­gra­ben waren, wur­den kürz­lich unweit den Qum­ran-Höh­len ent­deckt. In den Qum­ran-Höh­len auf der Aus­gra­bungs­stät­te Khir­bet Qum­ran im West­jor­dan­land wur­den zwi­schen 1947 bis 1956 in 11 ver­schie­de­nen Höh­len etwa 850 Schrift­rol­len (die so genann­ten Schrift­rol­len vom Toten Meer; auch: Qum­r­an­schrif­ten oder Qum­r­an­schrift­rol­len) aus dem anti­ken Juden­tum ent­deckt, die von min­des­tens 500 ver­schie­de­nen Schrei­bern zwi­schen 250 v. Chr. und 40 n. Chr. beschrif­tet wor­den sind. Dar­un­ter sind etwa 200 Tex­te des spä­te­ren Tanach, der bis­lang ältes­ten bekann­ten Bibel­hand­schrif­ten. Stan­den die nun gefun­de­nen Ske­let­te in einer Ver­bin­dung zu den Qum­r­an­schrif­ten und kann dadurch ein 2000 Jah­re altes Rät­sel gelöst wer­den, der die Ver­fas­ser der Qum­r­an­schrif­ten waren?

Wei­ter­le­sen

Ers­te grie­chi­sche Frag­men­te aus den Nag-Ham­ma­di-Schrif­ten unter den Oxy­r­hyn­chus-Papy­ri gefun­den

Über­ra­schen­de Neu­ig­kei­ten kamen ges­tern von der jähr­li­chen Kon­fe­renz der Socie­ty of Bibli­cal Lite­ra­tu­re (SBL) in Bos­ton, Mas­sa­chus­setts, die vom 18. Novem­ber 2017 – 21. Novem­ber 2017 abge­hal­ten wur­de. In die­ser Kon­fe­renz ver­kün­de­ten Geoff Smith and Brent Land­au – bei­des Pro­fes­so­ren am Depart­ment of Reli­gious Stu­dies an der Uni­ver­si­ty of Texas in Aus­tin, USA – den erst­ma­li­gen Fun­de von grie­chi­schen Text­frag­men­ten aus der Ers­ten Apo­ka­lyp­se des Jako­bus, in den Oxy­r­hyn­chus Papy­ri. Das Ers­te Apo­ka­lyp­se des Jako­bus ist eine kop­ti­scher Text, den es in einer als eine recht gut erhal­te­nen Fas­sung im Codex Tcha­cos und eine stär­ker beschä­dig­ten Fas­sung unter den Nag-Ham­ma­di-Schrif­ten (NHC V,3). Bei bei­den geht es vor allem um das per­sön­li­che Schick­sal des Apos­tels Jako­bus, der Älte­re, und die Bewäl­ti­gung des Lei­dens. Eini­ge Gelehr­te sind nach die­sem Fund der Ansicht, dass der kop­ti­sche Text über die Ers­te Apo­ka­lyp­se des Jako­bus ursprüng­lich aus dem Grie­chi­schen über­setzt wor­den sein. Aller­dings fin­den sich kei­ne wei­te­re Anzei­chen oder Indi­zi­en durch wei­te­re Text­frag­men­te, die die­se Annah­me unter­stüt­zen.

Wei­ter­le­sen