Buch­vor­stel­lung: Erzäh­lun­gen von den Pro­phe­ten und Got­tes­män­nern

Wäh­rend mei­ner letz­ten Recher­chen bin ich auf ein Buch gesto­ßen, dass ich vor­her noch nicht kann­te. Es trägt den deut­schen Buch­ti­tel „Erzäh­lun­gen von den Pro­phe­ten und Got­tes­män­nern“ und wur­de im 10./11. Jahr­hun­dert von isla­mi­schen Gelehr­ten Abū Isḥāq Aḥmad ath-Thaʿl­a­bī geschrie­ben.

Wei­ter­le­sen

Ver­bor­ge­ne, anti­ke Tex­te aus Palim­pses­ten des Mount Sinai offen­ba­ren ihren Inhalt

Anti­ke Tex­te aus dem Katha­ri­nen­klos­ter auf dem Mount Sinai in Ägyp­ten, die bis­her als ver­bor­ge­ne Tex­te auf Palim­pses­ten ver­steckt waren und mit moder­ner Tech­nik wie­der her­ge­stellt wor­den sind, wer­den in kom­men­der Woche auf einer inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz in Athen vor­ge­stellt.

Wei­ter­le­sen

Aus­rich­tung von anti­ken Häu­sern der Israe­li­ten wäh­rend der Eisen­zeit

Avra­ham Faust, Pro­fess­sor für Archäo­lo­gie an der Bar-Ilan Uni­ver­si­ty in Tel Aviv (Isra­el), stell­te fol­gen­des Mus­ter fest: vie­le der Häu­ser und Wohn­bau­ten, die von den Israe­li­ten wäh­rend der Eisen­zeit in Isra­el und Judäa erbaut wor­den sind, wei­sen einen domi­nan­te Aus­rich­tung gegen Osten aus. Gibt es ein Grund für die­se auf­fäl­li­ge Bau­wei­se?

Wei­ter­le­sen

Ver­lo­re­ner Text im Codex Bezae wie­der­ent­deckt

Auf der jähr­li­chen Kon­fe­renz der Socie­ty of Bibli­cal Lite­ra­tu­re (SBL) in Bos­ton, Mas­sa­chus­setts der ver­gan­ge­nen Tage prä­sen­tier­te Eli­jah Hix­son, Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­ty of Edin­burgh, die Ent­de­ckung eines ver­lo­re­nen Text im Codex Bezae vor und zeig­te außer­dem, wie der ver­lo­re­ne Tex­tes wie­der­her­ge­stellt wer­den konn­te.

Wei­ter­le­sen

Mensch­li­che Ske­let­te in der Nähe der Qum­ran-Höh­len ent­deckt

Ins­ge­samt 33 mensch­li­che Ske­let­te, die im Boden ver­gra­ben waren, wur­den kürz­lich unweit den Qum­ran-Höh­len ent­deckt. In den Qum­ran-Höh­len auf der Aus­gra­bungs­stät­te Khir­bet Qum­ran im West­jor­dan­land wur­den zwi­schen 1947 bis 1956 in 11 ver­schie­de­nen Höh­len etwa 850 Schrift­rol­len (die so genann­ten Schrift­rol­len vom Toten Meer; auch: Qum­r­an­schrif­ten oder Qum­r­an­schrift­rol­len) aus dem anti­ken Juden­tum ent­deckt, die von min­des­tens 500 ver­schie­de­nen Schrei­bern zwi­schen 250 v. Chr. und 40 n. Chr. beschrif­tet wor­den sind. Dar­un­ter sind etwa 200 Tex­te des spä­te­ren Tanach, der bis­lang ältes­ten bekann­ten Bibel­hand­schrif­ten. Stan­den die nun gefun­de­nen Ske­let­te in einer Ver­bin­dung zu den Qum­r­an­schrif­ten und kann dadurch ein 2000 Jah­re altes Rät­sel gelöst wer­den, der die Ver­fas­ser der Qum­r­an­schrif­ten waren?

Wei­ter­le­sen

Edi­tio Cri­ti­ca Mai­or goes online

Die Edi­tio Cri­ti­ca Mai­or (ECM) ist die bis­her umfang­reichs­te text­kri­ti­sche wis­sen­schaft­li­che Aus­ga­be des grie­chi­schen Neu­en Tes­ta­ments. Das Pro­jekt wird von der Uni­on der deut­schen Aka­de­mi­en der Wis­sen­schaf­ten geför­dert. Her­aus­ge­ge­ben wird sie die durch das Insti­tut für Neu­tes­ta­ment­li­che Text­for­schung. Wäh­rend der jähr­li­chen Kon­fe­renz der Socie­ty of Bibli­cal Lite­ra­tu­re in Bos­ton ver­kün­de­te der theo­lo­gi­sche Pro­fes­sor Hol­ger Strut­wolf von der Uni­ver­si­tät in Müns­ter, dass nun ein wesent­li­cher Teil der ECM online abruf­bar ist.

Wei­ter­le­sen

Ers­te grie­chi­sche Frag­men­te aus den Nag-Ham­ma­di-Schrif­ten unter den Oxy­r­hyn­chus-Papy­ri gefun­den

Über­ra­schen­de Neu­ig­kei­ten kamen ges­tern von der jähr­li­chen Kon­fe­renz der Socie­ty of Bibli­cal Lite­ra­tu­re (SBL) in Bos­ton, Mas­sa­chus­setts, die vom 18. Novem­ber 2017 – 21. Novem­ber 2017 abge­hal­ten wur­de. In die­ser Kon­fe­renz ver­kün­de­ten Geoff Smith and Brent Land­au – bei­des Pro­fes­so­ren am Depart­ment of Reli­gious Stu­dies an der Uni­ver­si­ty of Texas in Aus­tin, USA – den erst­ma­li­gen Fun­de von grie­chi­schen Text­frag­men­ten aus der Ers­ten Apo­ka­lyp­se des Jako­bus, in den Oxy­r­hyn­chus Papy­ri. Das Ers­te Apo­ka­lyp­se des Jako­bus ist eine kop­ti­scher Text, den es in einer als eine recht gut erhal­te­nen Fas­sung im Codex Tcha­cos und eine stär­ker beschä­dig­ten Fas­sung unter den Nag-Ham­ma­di-Schrif­ten (NHC V,3). Bei bei­den geht es vor allem um das per­sön­li­che Schick­sal des Apos­tels Jako­bus, der Älte­re, und die Bewäl­ti­gung des Lei­dens. Eini­ge Gelehr­te sind nach die­sem Fund der Ansicht, dass der kop­ti­sche Text über die Ers­te Apo­ka­lyp­se des Jako­bus ursprüng­lich aus dem Grie­chi­schen über­setzt wor­den sein. Aller­dings fin­den sich kei­ne wei­te­re Anzei­chen oder Indi­zi­en durch wei­te­re Text­frag­men­te, die die­se Annah­me unter­stüt­zen.

Wei­ter­le­sen

Neu­be­ginn

Hal­lo, mei­ne Name ist Micha­el Joh­ne und ich betrei­be die­sen Blog mit dem Namen „Der Alma­ne vom Stamm der Sach­sen“. In die­sem Blog fin­dest du Bei­trä­ge über Neu­ig­kei­ten & Mel­dun­gen von Ent­de­ckung aus der Bibli­schen, Christ­li­chen und Isla­mi­schen Archäo­lo­gie, aber auch the­men­ver­wand­te Berei­che wie Lin­gu­is­tik, Papy­ro­lo­gie und Genea­lo­gie.

Die­ser Blog ist eine Wie­der­auf­nah­me mei­nes alten Blogs, den ich von 2012 – 2015 geführt habe. Damals trug die­ser Blog zwar den glei­chen Namens, war jedoch noch unter einer ande­ren Adres­se zu fin­den. Sicher wirst du dich fra­gen, was der Name des Blogs und war­um er so lang ist. Der Name des Blogs ist eigent­lich ein Wort­spiel und zugleich eine Refe­renz auf mei­ne Her­kunft, die ich ein wenig einen archäol­gisch-klin­gen­den Slang ver­passt habe. Ich hat­te zwar über­legt einen kür­ze­ren und ein­präg­sa­men Namen von den Blog zu ver­wen­den, wegen der spe­zi­el­len The­men­aus­rich­tung des Blogs ent­schied ich mich aber letzt­end­lich, den lan­gen Namen wei­ter bei­zu­be­hal­ten.