Über­res­te eines 2200 Jah­re alten Tem­pels der Idu­mä­er durch moder­ne Flug­droh­ne ent­deckt

Die Werk­zeu­ge, mit denen die Archäo­lo­gen auf der Suche nach neu­en Schät­zen sind, wer­den immer viel­fäl­ti­ger. Wäh­rend man neben der klas­si­schen Aus­stat­tung wie Fackel, Pickel oder Eimer ver­wen­det, schrei­tet die moder­ne Tech­nik seit eini­gen Jah­ren auch auf dem Gebiet der Archäo­lo­gie vor­an. Mit Radar, Lidar, CAT-Scans (Com­pu­ter­to­mo­gra­phie durch Scan­ning mit­tels Röng­ten­strah­len) oder klas­si­sche Luft­auf­nah­men haben die heu­ti­gen Archäo­lo­gen bes­se­re Mög­lich­kei­ten, neue Erkun­dungs­mög­lich­kei­ten aus­zu­pro­bie­ren und dabei bis­her, unbe­kann­te archäo­lo­gi­schen Stru­ku­ten und Tem­pel­an­la­gen zu ent­de­cken. In einem aktu­el­len Fall in Isra­el wur­den auf Luft­auf­nah­men, die von einer Flug­droh­ne gemacht wor­den sind, die Grund­mau­ern eines fast 2200 Jah­re alten Tem­pels der Idu­mä­er ent­deckt.

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1300 hebräi­sche Manu­skrip­te nun online

Die Bri­tish Libra­ry hat vor kur­zem ihre ers­te zwei­spra­chi­ge Web­sei­te gestar­tet, die einen frei­en Zugriff auf eine umfang­rei­che Samm­lung hebräi­scher Manu­skrip­te hat.
Der dar­in ent­hal­te­ne Polon­sky Foun­da­ti­on Cata­lo­gue of Digi­ti­sed Hebrew Manu­scripts umfasst 1300 Schrif­ten, Codi­ces und Char­tas in digi­ta­li­sier­ter Form.

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Buch­vor­stel­lung: Erzäh­lun­gen von den Pro­phe­ten und Got­tes­män­nern

Wäh­rend mei­ner letz­ten Recher­chen bin ich auf ein Buch gesto­ßen, dass ich vor­her noch nicht kann­te. Es trägt den deut­schen Buch­ti­tel „Erzäh­lun­gen von den Pro­phe­ten und Got­tes­män­nern“ und wur­de im 10./11. Jahr­hun­dert von isla­mi­schen Gelehr­ten Abū Isḥāq Aḥmad ath-Thaʿl­a­bī geschrie­ben.

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Ver­bor­ge­ne, anti­ke Tex­te aus Palim­pses­ten des Mount Sinai offen­ba­ren ihren Inhalt

Anti­ke Tex­te aus dem Katha­ri­nen­klos­ter auf dem Mount Sinai in Ägyp­ten, die bis­her als ver­bor­ge­ne Tex­te auf Palim­pses­ten ver­steckt waren und mit moder­ner Tech­nik wie­der her­ge­stellt wor­den sind, wer­den in kom­men­der Woche auf einer inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz in Athen vor­ge­stellt.

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Aus­rich­tung von anti­ken Häu­sern der Israe­li­ten wäh­rend der Eisen­zeit

Avra­ham Faust, Pro­fess­sor für Archäo­lo­gie an der Bar-Ilan Uni­ver­si­ty in Tel Aviv (Isra­el), stell­te fol­gen­des Mus­ter fest: vie­le der Häu­ser und Wohn­bau­ten, die von den Israe­li­ten wäh­rend der Eisen­zeit in Isra­el und Judäa erbaut wor­den sind, wei­sen einen domi­nan­te Aus­rich­tung gegen Osten aus. Gibt es ein Grund für die­se auf­fäl­li­ge Bau­wei­se?

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Ver­lo­re­ner Text im Codex Bezae wie­der­ent­deckt

Auf der jähr­li­chen Kon­fe­renz der Socie­ty of Bibli­cal Lite­ra­tu­re (SBL) in Bos­ton, Mas­sa­chus­setts der ver­gan­ge­nen Tage prä­sen­tier­te Eli­jah Hix­son, Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­ty of Edin­burgh, die Ent­de­ckung eines ver­lo­re­nen Text im Codex Bezae vor und zeig­te außer­dem, wie der ver­lo­re­ne Tex­tes wie­der­her­ge­stellt wer­den konn­te.

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Mensch­li­che Ske­let­te in der Nähe der Qum­ran-Höh­len ent­deckt

Ins­ge­samt 33 mensch­li­che Ske­let­te, die im Boden ver­gra­ben waren, wur­den kürz­lich unweit den Qum­ran-Höh­len ent­deckt. In den Qum­ran-Höh­len auf der Aus­gra­bungs­stät­te Khir­bet Qum­ran im West­jor­dan­land wur­den zwi­schen 1947 bis 1956 in 11 ver­schie­de­nen Höh­len etwa 850 Schrift­rol­len (die so genann­ten Schrift­rol­len vom Toten Meer; auch: Qum­r­an­schrif­ten oder Qum­r­an­schrift­rol­len) aus dem anti­ken Juden­tum ent­deckt, die von min­des­tens 500 ver­schie­de­nen Schrei­bern zwi­schen 250 v. Chr. und 40 n. Chr. beschrif­tet wor­den sind. Dar­un­ter sind etwa 200 Tex­te des spä­te­ren Tanach, der bis­lang ältes­ten bekann­ten Bibel­hand­schrif­ten. Stan­den die nun gefun­de­nen Ske­let­te in einer Ver­bin­dung zu den Qum­r­an­schrif­ten und kann dadurch ein 2000 Jah­re altes Rät­sel gelöst wer­den, der die Ver­fas­ser der Qum­r­an­schrif­ten waren?

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Edi­tio Cri­ti­ca Mai­or goes online

Die Edi­tio Cri­ti­ca Mai­or (ECM) ist die bis­her umfang­reichs­te text­kri­ti­sche wis­sen­schaft­li­che Aus­ga­be des grie­chi­schen Neu­en Tes­ta­ments. Das Pro­jekt wird von der Uni­on der deut­schen Aka­de­mi­en der Wis­sen­schaf­ten geför­dert. Her­aus­ge­ge­ben wird sie die durch das Insti­tut für Neu­tes­ta­ment­li­che Text­for­schung. Wäh­rend der jähr­li­chen Kon­fe­renz der Socie­ty of Bibli­cal Lite­ra­tu­re in Bos­ton ver­kün­de­te der theo­lo­gi­sche Pro­fes­sor Hol­ger Strut­wolf von der Uni­ver­si­tät in Müns­ter, dass nun ein wesent­li­cher Teil der ECM online abruf­bar ist.

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